Elektrischer Stadtbus Osnabrück

Auftraggeber: Stadtwerke Osnabrück

Die Stadt Osnabrück bemüht sich seit einiger Zeit um die Einführung und Entwicklung elektrisch angetriebener Verkehrssysteme. Neben E-Bikes und Elektroautos für innerbetriebliche Fahrten werden bereits zwei kleinere Batteriebusse auf einer Zubringerlinie eingesetzt.

Ergänzt werden soll dieser elektrische Verkehr schon bald durch elektrisch betriebene Stadtbusse auf fast allen innerstädtischen Linien der Stadtwerke Osnabrück. Da die Leistungsfähigkeit der Energiespeicher derzeit jedoch noch zu gering ist, um ohne Nachladen einen Betrieb über den gesamten Tag zu erlauben, sollen die Busse in Osnabrück auf ausgewählten Streckenabschnitten mit einer Fahrleitung überspannt werden und so ein Nachladen während der Fahrt erlauben. Eine Machbarkeitsstudie hatte aufgezeigt, dass es möglich ist, ein entsprechendes Liniennetz für Osnabrück zu entwickeln.

Fahrleitungsanlagen sind im öffentlichen Raum jedoch umstritten und erfordern Investitionen. Daher haben die Stadtwerke Osnabrück für zwei ausgewählte Streckenabschnitte in der Martinistraße und in der Bremer Straße gezielt untersuchen lassen, welche technischen Lösungen für eine Fahrleitung es gibt, welche Auswirkungen diese Lösungen auf das Stadtbild haben und in welcher Höhe die Investitionskosten ausfallen wer-den.

Die technischen Lösungen für die Fahrleitungen sowie die zugehörigen Anlagen der Fahrstromversorgung wurden u.a. bei einer Ortsbegehung mit den Stadtwerken abgestimmt und entsprechende Graphiken und Visualisierungen erstellt. Die entsprechenden Kosten wurden abgeschätzt und zusammengestellt. 

Ihr Ansprechpartner

Wolfgang Sievers, Dipl.-Ing.

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