Machbarkeitsstudie zur Einführung eines Obus-Systems

Kunde: Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB), Leipzig, Deutschland

Das Verkehrssystem O-Bus war und ist stets umstritten in seiner zwitterhaften Gestalt irgendwo zwischen Bus und Straßenbahn. Aktuelle Technologien z.B. der Energiespeicherung beim Bremsen ergeben allerdings neue Argumente für dieses leise und abgasfreie Verkehrsmittel.

Im Rahmen der Neubeschaffung von Niederflur-Gelenkbussen haben die LVB den Dieselkraftstoff als ausschließliche Antriebsenergie in Frage gestellt. Aufgrund steigender Energiepreise und der unsicheren Zukunft der Versorgung mit Erdöl geriet dabei der O-Bus in den Focus der Überlegungen. Ziel der Studie ist es, alle Aspekte einer Umstellung von Diesel- auf O-Bus-Betrieb zu untersuchen und eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung beider Systeme durchzuführen. Dazu gehören insbesondere die Investitionskosten bzw. Abschreibungen von Fahrleitungsanlagen, Fahrzeugen und Wartungseinrichtungen sowie die Einschätzung der mittel- bis langfristigen Entwicklung der Energieverbrauchskosten. Im Rahmen des Projekts muss eine gesicherte Entscheidungsgrundlage für die zukünftige  Entwicklung des Busnetzes und der Antriebsform neuer Fahrzeuge erarbeitet werden.

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Dipl.-Wirt.Ing. Marc Herkenrath

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