Bus Network Development and Operations Management - Machbarkeitsstudie zum Nahverkehr in der Stadt Windhuk

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

In Windhuk, der Hauptstadt von Namibia, leben derzeit rund 350.000 Einwohner. Diese Zahl wächst derzeit jährlich um ca. 4%. Um eine nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten haben die Stadtverwaltung und das zuständige Ministerium das Projekt “Move Windhoek” ins Leben gerufen. Als ersten Schritt hat man einen Masterplan erarbeiten lassen (“Sustainable Urban Transport Master Plan” = SUTMP) und 2013 veröffentlicht. Dieser Master-Plan enthält Visionen für jede Art der Fortbewegung, darunter auch Fußgänger, Radfahrer und Autos. Das Hauptaugenmerk gilt jedoch den öffentlichen Verkehrsmitteln, d.h. Bussen, Stadtbahnen und Sammeltaxis. 

Aufgrund des unzureichenden Angebotes im Stadtbusverkehr werden heute etwa 40% aller Fahrten mit Sammeltaxis durchgeführt. Diese Situation ist nicht besonders nachhaltig, weder unter Umweltgesichtspunkten noch hinsichtlich der Kosten für die Fahrgäste. Daher beschreibt der SUTMP ein modernes Bussystem mit Bevorrechtigung gegenüber anderen Verkehren als eine Vision, die in mehreren Stufen zwischen 2017 und 2032 realisiert werden soll.

Wir sind jetzt damit beauftragt, aufzuzeigen, wie aus dieser Vision Wirklichkeit werden kann und eine detaillierte Planung für die Entwicklung des Liniennetzes - sowohl kurzfristig (2017) als auch mit einer Langfrist-Perspektive (2032) vorzunehmen.

  • Überprüfung des vorhandenen Verkehrs-Modells (Nachfrage)
  • Befragung zur Stated Preference
  • Festlegung von Linien und Haltestellen
  • Betriebskonzept mit Fahrplänen, Umlaufplänen und Dienstplänen
  • Kostenschätzung für Investitionen und Betrieb
  • Anpassung des Ticketing-Systems an die veränderte Situation
  • Integration der Sammeltaxen als Zubringer-System.

Außerdem sollen die vorhandenen Eisenbahnstrecken in Richtung Okahandja (Nord), Rehoboth (Süd) und Hosea Kutako International Airport (Ost) auf ihre Eignung als zukünftiges Stadtbahnsystem als Rückgrat des Nahverkehrs der Region Windhuk spätestens 2032 untersucht werden.

Ihr Ansprechpartner

Wolfgang Sievers, Dipl.-Ing.

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